Eine Stadt im Wandel / Wofür wir Hannover lieben.

Eine Stadt im Wandel / Wofür wir Hannover lieben.



  • 11. Juli 2018
  • Autor: Jean Baud

Hannover hat mehr zu bieten als Sie glauben

»Ich habe letztes Wochenende einen Kurzurlaub in Hannover verbracht und es war wunderschön.« Vergleichsweise wenige Menschen haben diesen oder einen vergleichbaren Satz bisher in Zusammenhang mit Hannover gehört oder ausgesprochen. Nicht, weil Hannover nicht lebenswert wäre – die Vorstellung einer langweiligen, grauen Stadt hat sich nur so in den Köpfen festgesetzt, dass niemand eine Reise nach Hannover in Erwägung zieht.
Woher diese Vorstellung kommt, lässt sich zum Beispiel durch die Tatsache erklären, dass Hannover sehr zentral liegt und daher ein wichtiger Knotenpunkt bei Fernreisen ist. Was erstmal gut klingt, ist für den Tourismus eher unrentabel: Die Reisenden sehen selten mehr als den Bahnsteig, die typischen Bäckereien, die man von jedem Bahnhof und jeder Einkaufsstraße kennt, und beim Ein- und Abfahren eine von der Geschwindigkeit verwischte Silhouette der Stadt.

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Würde der ein oder andere Kurzgast einen zweiten Blick wagen und sich etwas vom Bahnhofsgebäude entfernen, so wäre er überrascht von der Fülle des Grüns, die sich vor ihm ausbreitet. Harald Schmidt witzelte einst: „Hannover liege nicht am Arsch der Welt, man könne ihn von dort aus aber sehr gut sehen.” Wir von Acodo Immobilien sind jedoch der Meinung dies ist absolut nicht mehr der Fall, denn viel hat sich in der Stadt seit der Expo 2000 getan und die Bestrebung besser und noch lebenswerter zu werden sind noch nicht zu Ende.
Die Lage am Rande der Norddeutschen Tiefebene beschert der Stadt eine flache Weite, die von Radfahrern geliebt und von Stadtplanern mit wenig Mühe und Kosten in erholsame Grünflächen verwandelt wurde. Das Zusammenspiel von Stadt und Natur variiert von Stadtteil zu Stadtteil: Der Wald Eilenriede ist bis heute erhalten und gliedert sich in einen nördlichen Teil im Stadtteil Zoo und einen südlichen Teil, der im Wesentlichen zum Stadtteil Kleefeld gehört. Im Südwesten der Stadt Hannover prägen die beiden Flüsse Leine und Ihme mit ihren Grünflächen das Stadtbild. Der Norden wiederum beherbergt die berühmten Herrenhäuser Gärten, eine riesige Parkanlage, die der Öffentlichkeit zugänglich ist und dank aufwendiger Pflege zu Spaziergängen oder großen Festen in prachtvoller Landschaft einlädt: Beispielsweise findet dort seit über dreißig Jahren jeden Sommer das »Kleine Fest im Großen Garten« statt, ein Künstlerfestival, das längst Kultstatus erreicht hat.
Die Bewohner der Stadt genießen die Idylle und stören sich an den Vorurteilen nicht. Tatsächlich wohnen laut jüngster Umfragen 91 Prozent der Hannoveraner gern oder sehr gern in Hannover – so zufrieden sind nur wenige der deutschen Großstadtbewohner mit ihrer Heimat.

Eine Großstadt voller Entspannung

Eine weitere Studie belegt, dass Hannover weltweit den dritten Platz in puncto Entspanntheit belegt. Dies mag daran liegen, dass die Bevölkerungszahl in den letzten hundert Jahren durch Eingemeindungen recht konstant bei einer halben Million lag und die Stadt sich in aller Ruhe auf den Zuzug vorbereiten konnte, der wenige Jahre nach der Jahrtausendwende zum Thema wurde: Seit 2011 sind 25.000 Einwohner hinzugekommen, die sich dank der Fläche sehr gut verteilt haben.
Die Lebensqualität profitiert neben dem vielen Grün auch von den gemäßigten Temperaturen der Tiefebene. Die Sommer sind angenehm warm, die Winter nicht zu kalt, sodass auch die Stimmung der Einwohner freundlich bleibt und Neulinge willkommen heißt.
Der nach dem Zweiten Weltkrieg stark verbesserte Verkehrsfluss entspannt die Lage zusätzlich. Nachdem während des Krieges die Innenstadt Hannovers weitestgehend zerstört war, begann in der Nachkriegszeit unter Rudolf Hillebrecht ein Musterbeispiel des bundesdeutschen Wiederaufbaus. Der Nachdruck und die Energie, mit dem der Stadtbaurat auch vom Krieg unversehrte historisch bedeutende Gebäude abreißen ließ, ist noch heute ein brisantes Gesprächsthema. Das Ergebnis sind ein bis zu 50 Meter breiter Straßenring um den Kern der Stadt sowie der Ausbau des Schienennetzes, um Hannover an den Fernverkehr anzubinden. Noch immer verhindern der von Hillebrecht ersonnene Riesenkreisel und die Hochstraßen das lange Warten an Kreuzungen; der Verkehr fließt und das Straßennetz ist ein Vorbild für viele Stadtplaner.
Selbst die Landespolitik passt sich an die Gemütlichkeit und Bescheidenheit des hannoveranischen Stadtgefühls an. Kultur und Wirtschaft florieren zwar seit einigen Jahren, der Reichtum wird jedoch nicht öffentlich zur Schau gestellt, sondern im Stillen genossen.

Buchsbaum Dekoration und Blumen in den Herrenhäuser Gärten
Buchsbaum Dekoration und Blumen in den Herrenhäuser Gärten

Eine Landeshauptstadt mit vielfältigen Vierteln

Ein weiteres, weniger vorbildliches Ergebnis des radikalen Wiederaufbaus ist der betonlastige Kern der Innenstadt. Während hier die meisten Besucher mit der Stadt bereits abgeschlossen haben, spielt sich das Leben der Hannoveraner in den umliegenden Vierteln mit historischer Bausubstanz ab, die vergleichen mit Szenevierteln in Berlin oder Leipzig völlig natürlich gewachsen sind. Neben der Schönheit der filigranen Bauwerke hat auch in Hannover jedes der einzelnen Viertel seinen eigenen Charme: Die Oststadt bezaubert mit prächtigen Altbauten und kleinen, jungen Bars und Cafés, in denen Wein und Feinkost zu angemessenen Preisen angeboten werden. Weiter im Norden, hinter der Universität, nimmt die Faszination durch die Gebäude zwar ab, dafür prägen eine Kombination aus ethnischer Vielfalt und starkem studentischen Einfluss die Gegend bis in den Südwesten Hannovers. Hier beginnt der von Wasser umspielte Stadtteil Linden, in dem sich Alternative und Künstler wohlfühlen, die aus den günstigen Wohnungen des Studentviertels herausgewachsen sind. In keinem anderen Stadtteil ist der soziale Wandel so stark zu spüren wie in Linden, so war dies früher ein günstiger Stadtteil mit niedrigen Mieten, doch zunehmend zieht der Stadtteil kaufkräftigere Bevölkerungsschichten an. Auf dem Lindener Marktplatz findet zweimal wöchentlich ein Markt statt, der in Verbindung mit den kleinen Cafés und Boutiquen rund um den Platz keine Wünsche offen lässt. Noch ruhiger wohnt man in der Südstadt, die ebenfalls einen Bio-Wochenmarkt bietet – von dort aus ist der Maschsee schnell zu erreichen. Hier befinden sich auch das „Sprengel Museum Hannover” und das „Landesmuseum Hannover”.
Die Gelassenheit der belebten Viertel zieht sich auch durch die nobleren Stadtteile der Innenstadt wie das Zooviertel oder das angrenzende Philosophenviertel mit seinen alten Villen voller Erker und Türmen. Ähnlich gehoben sind die südlicheren Stadtteile Kirchrode, Waldheim und Waldhausen mit großen Neubauten in ruhiger Nachbarschaft.

Langsam steigt die Nachfrage

Ruhig und gelassen ging es lange Zeit auf dem hannoverschen Immobilienmarkt zu, doch auch hier wird über steigende Mieten geklagt. Im Vergleich zu anderen deutschen Metropolen schneidet die niedersächsische Landeshauptstadt zwar noch immer vergleichsweise günstig ab (eine schöne Altbauwohnung kostet hier in etwa halb so viel wie ein vergleichbares Objekt in Frankfurt oder München. Der Mietspiegel liegt in Hannover momentan bei 6,51 Euro je Quadratmeter; realitätsnäher ist die Angebotsmiete, die 2017 durchschnittlich bei 8,03 Euro lag.), jedoch stieg die Angebotsmiete innerhalb der letzten fünf Jahre um etwa 20 Prozent.
Noch deutlicher zeigt sich die steigende Nachfrage in den Kaufpreisen: Allein zwischen 2011 und 2017 stiegen die Preise für Einfamilienhäuser fast um die Hälfte (47,6 Prozent), Reihenhäuser verteuerten sich um mehr als 58 Prozent und Eigentumswohnungen sogar um 85,5 Prozent. Somit verzeichnen sie in der niedersächsischen Landeshauptstadt im Zeitraum 2011 bis 2016 unter den großen deutschen Städten den zweithöchsten Zuwachs hinter München; bei Einfamilienhäusern ist der prozentuale Preisanstieg sogar noch größer als in München. Noch sind die Kaufpreise also bezahlbar, sie steigen jedoch immer schneller.

Literatur zur Stadt Hannover¹:

 

Nur die Vorteile der Großstadt

Verschiedenste Maßnahmen wurden ergriffen, um dem Preisanstieg entgegenzuwirken. Wie in vielen anderen deutschen Metropolen wird die Innenstadt nachverdichtet, ebenso werden große neue Wohngebiete wie Kronsberg im Südosten oder die Wasserstadt im Nordwesten geplant oder schon umgesetzt. Die Trennung der Stadtteile durch die großen Verkehrsadern soll etwas gemildert werden und zugige, wenig genutzte Plätze, beispielsweise der Klagesmarkt, durch Umgestaltung und Bebauung mit neuem Leben erfüllt werden.
Die Fortschritte beim Erschließen neuen Wohn- und Lebensraums sind unübersehbar. Abgeschlossene Projekte wie die Rekonstruktion des Schlosses Herrenhausen oder die Erweiterung des Sprengelmuseums machen neugierig auf weitere Ideen. Zurzeit wird eine Promenade am hohen Ufer an der Leine umgesetzt, die mit Platanen und Cafés am Wasser das Potenzial der Ufergegend ausschöpfen soll. Zwar sind solche Ufercafés nicht typisch für das niedersächsische Hannover, doch werden sie nach kurzem Widerstand mit der typischen Zurückhaltung in das Alltagsleben der Bewohner aufgenommen.
Durch den Zuzug erweitert sich auch das Angebot an Sport- und Freizeitangeboten und die Vielfalt in der Gastronomie wächst stetig. Paul von Hindenburg entschied bereits in den Zwanzigern, dass Hannover »in glücklichster Weise die Vorteile einer Großstadt nicht mit den Nachteilen einer solchen« verbinde. Nun sind längst auch alternative, vegane Cafés in Hannover angekommen und durch die Kombination mit ihrem hochwertigen Angebot in fast allen Sparten der klassischen Kultur sowie ihrer bemerkenswerten Verkehrsanbindung erfüllt die Landeshauptstadt Neuankömmlingen wie Langzeitbewohnern alle Wünsche, die das Leben in einer Großstadt entstehen lässt.

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Stadtgliederung Hannover

Übersichtskarte der 51 Stadtteile der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover.

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