Finanzierungsmöglichkeiten eines Bausparvertrags. Wir erklären.

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  • 8. September 2017
  • Autor: Danny Sempf

Bausparen kann sehr viele Wohnwünsche erfüllen

Der Begriff Bausparen assoziiert für gewöhnlich den Bau eines Hauses oder den Kauf einer Wohnung. Die vom Gesetzgeber vorgeschriebene, sogenannte „wohnwirtschaftliche Verwendung” eines Bausparvertrags eröffnet jedoch ein breites Spektrum innerhalb dessen das Bauspardarlehen genutzt werden kann. Grundsätzlich kann es auch für die Modernisierung oder Instandsetzung einer Wohnung sowie für die Aufwertung der Einrichtung und die Erhöhung des Komforts in Anspruch genommen werden. Und: Diese Regelung hat nicht nur für Eigentümer, sondern gleichermaßen auch für Mieter Bestand.

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Modernisierung des Zuhauses

Von A wie Alarmanlage bis Z wie Zwischendeckeneinbau: Die Liste der Verwendungsmöglichkeiten eines Bauspardarlehens ist beträchtlich. Im Rahmen einer Modernisierung stehen möglicherweise Überlegungen für den Einbau einer neuen Heizungsanlage im Raum oder das in die Jahre gekommene Bad soll neu gefliest und mit modernen Armaturen ausgestattet werden. Unter Energiespar-Gesichtspunkten bietet sich gegebenenfalls ein Austausch der alten Fenster gegen neue mit Isolierverglasung an. Grundlegende Instandsetzungsarbeiten, die durch ein Bauspardarlehen finanziert werden können. Eine umfassende Erneuerung der Elektroleitungen stellt eine klassische Modernisierungsmaßnahem dar – und wird folglich durch den Bausparvertrag gedeckt.

Für mehr Komfort daheim

Über die pure technische Aufwertung einer Wohnung oder eines Hauses hinaus, fallen im übrigen sehr viele Maßnahmen, die den Wohnkomfort steigern, in die Kategorie der wohnwirtschaftlichen Verwendung eines Bauspardarlehens. Neben der klassischen Einbauküche gehört dazu beispielsweise auch der Einbau einer Sauna oder der Ausbau des Dachgeschosses. Wände können neu verputzt und gestrichen werden, Böden durch Parkett oder Laminat aufgewertet, Fenster mit Rollläden oder Markisen gegen unwirtliche Witterung oder Nachbarblicke geschützt werden – die Finanzierung ist über den Bausparvertrag abgedeckt.

Ein Blick in die Zukunft

Wenn nicht nur das Hier und Jetzt komfortabler gestaltet werden soll, sondern vielleicht der Blick bereits ein wenig in die Zukunft gerichtet ist, kann ein Bausparvertrag auch für den Erwerb von „Rechten zur andauernden Nutzung von Wohnraum“ in Anspruch genommen werden. Damit ist in erster Linie die vorausschauende Finanzierung eines Zimmers in einem Altenwohnheim oder einer Seniorenresidenz gemeint.

Die klassischen Funktionen

Zu den eher sehr naheliegenden Funktionen eines Bausparvertrags gehören die unmittelbaren Nebenkosten beim Kauf oder Bau einer Immobilie. Das Architektenhonorar oder die Vermittlungsprovision, die Notarkosten, die Grunderwerbssteuer sowie die Hausanschlusskosten – in allen Fällen kann der Bausparvertrag für ein ausreichendes Budget sorgen. Und: Im Falle einer Erbschaft kann er selbstverständlich zur Miterbenauszahlung herangezogen werden.

Vorteile des Bausparvertrags auf einen Blick

Ein Bausparvertrag sichert die Option, ein zinsgünstiges Darlehen zur wohnwirtschaftlichen Verwendung zu bekommen. Berufstätige, die vermögenswirksame Leistungen erhalten, können den Arbeitgeberzuschuss in den Bausparvertrag einbringen und sich so der Arbeitnehmer-Sparzulage von neun Prozent versichern. Der Staat fördert das Bausparen mit einer jährlichen Wohnungsbauprämie.

[ctafinanz]